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1. Denk immer daran, dass Deine persönliche Schutzausrüstung vom billigsten Anbieter in der Ausschreibung geliefert wurde!
2. Einsätze gibt es überwiegend genau dann, wenn Du gerade hundemüde bist, Riesenhunger hast und wirklich, wirklich dringend auf die Toilette musst.
3. Je dringender die Alarmierungsmeldung, desto blöder verhalten sich die anderen Verkehrsteilnehmer!
4. Egal wie viel Geraffel Du zum Atemschutzeinsatz mitschleppst: Das was Du dringend brauchen wirst ist entweder nicht dabei, hat die falsche Größe oder ist ausgerechnet jetzt kaputt!
5. Bei unklarer Brandmeldung laufen die Schläuche beim Verlegen im Treppenraum immer perfekt aus dem Schlauchkorb aus außer wenn die Bude wirklich brennt!
6. Schläuche platzen grundsätzlich nur bei maximaler Schaummittelzumischung, Außentemperatur unter dem Gefrierpunkt und das alles natürlich noch wenn Du gerade direkt daneben stehst.
7. Der Funkgeräteakku ist immer genau dann leer, wenn Du wirklich mal dringend Verstärkung rufen müsstest! (7b dasselbe für Handlampen, wenn etwas Licht im Einsatz mal echt toll wär...).
8. Je lauter der Patient schreit, desto weniger verletzt ist er.
9. Eine Person ist immer nur dann aus dem Wasser zu retten, wenn das Wasser so richtig kalt ist.
10. Je lauter, betroffener und nerviger die Katzenbesitzerin, desto sinnloser und schwieriger ist es, das blöde Vieh wieder vom Baum zu holen.
11. Kritische Geräte fallen nie während des Probelaufs beim Übungsdienst aus, denn dann hättest Du ja alle Zeit der Welt Sie in Ruhe wieder zu reparieren.
12. Wenn auf ein neues Gerät bisher nur drei Personen eingewiesen sind, dann sind beim ersten Einsatz, bei dem es auf jeden Fall dringend gebraucht wird, alle drei im Urlaub, krank oder schwanger.
13. Wenn der Einsatz mal wirklich mustergültig läuft, schnell, keine unnötigen Schäden, allen Geretteten geht es gut - genau dann ist die Presse garantiert nicht da.
Anmerkungen: Edward Aloysius Murphy war ein amerikanischer Air Force Ingenieur, der Schleudersitze entwickelte. Er entwickelte für die Konstruktion seiner Systeme einen einfachen Grundsatz: Wenn ein System so konstruiert ist, dass eine der Bedienungsmöglichkeiten zur Katastrophe führt, dann wird sich früher oder später jemand finden der es genau so bedient. Also muss eben alles kritische so konzipiert sein, dass es nicht falsch bedient werden kann.
Dieses Prinzip hat sich in den USA weit verbreitet, die gängige Abwandlung davon ist: Wenn etwas Blödes passiert, dann wird es zu schlechtesten Zeitpunkt unter den übelsten Begleitbedingungen und mit den maximalen negativen Folgen passieren.
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